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Advents- und Weihnachtskonzert - Kirchengemeinde St. Georgen Waren (Müritz)
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Advents- und Weihnachtskonzert - Kirchengemeinde St. Georgen Waren (Müritz)

Tickets jetzt bequem online im Vorverkauf bestellen und beim Advents- und Weihnachtskonzert Friede auf Erden 2017 live dabei sein.

Advents- und Weihnachtskonzert - Friede auf Erden

Programm 


▪ „O komm, o komm, Immanuel“ (franz. Melodie aus dem 15. Jhd, Text aus dem 18. Jhd) 
▪ Franz Liszt (1811-1886): Psalm 137 
▪ Johann Sebastian Bach (1685-1759): „Nun komm, der Heiden Heiland“ BWV 61 
▪ Camille Saint-Saëns (1835-1921): Weihnachtsoratorium in deutscher Sprache Das Advents- und Weihnachskonzert steht im Zeichen der weihnachtlichen Engelsbotschaft „… und Friede auf Erden“. 

Zu Beginn des Programmes wird der Kantatenchor die Bitte „O komm, o komm, Immanuel“ nach einer französischen Melodie aus dem 15. Jhd. intonieren. Daran schließt sich Psalm 137 von Franz Liszt in der Besetzung Solo-Sopran und Solo-Alt, Frauenchor, Solo-Violine, Harfe und Orgel an. „An den Wassern zu Babel saßen wir und weinten, wenn wir an Zion gedachten“ – ein Volk in Gefangenschaft singt hier und sehnt sich nach Geborgenheit und Heimat. Das Lied „Nun komm, der Heiden Heiland“ fleht um Heil für die ganze Völkerwelt. Martin Luther schuf den Text nach einem lateinischen Hymnus aus dem 4. Jhd.. Es ist eines der ältesten Kirchenlieder überhaupt. 
Johann Sebastian Bach bettet das Lied im 1. Satz seiner Kantate „Nun komm, der Heiden Heiland“ BWV 61 in eine festliche französische Ouvertüre. In den folgenden Rezitativen und Arien ist die allgemeine und individuelle Bitte um das Kommen des Heilandes das Thema. Im Schlusssatz scheint das „Komm doch!“ und „Du bist schon da!“ in adventlichem Jubel zu verschwimmen. 

Das Hauptwerk des Programmes bildet das Weihnachtsoratorium von Camille Saint-Saëns für Soli, Chor und Orchester. Im Stile von Johann Sebastian Bach eröffnet das Präludium mit Streichern und Orgel und nimmt die Hörer in die Szene der Hirten hinein, die des Nachts ihre Herden hüten. Die Engel verkünden ihnen die Geburt des Heilandes und Frieden auf Erden. Die folgenden lyrischen und dramatischen Sätze reflektieren dieses Ereignis. Wunderbares, hoffnungsvolles Perlen und Glitzern breitet sich aus – besonders durch die Harfenpassagen. Aber auch beschwörende Kraft erhebt sich: z.B. im Chorsatz „Warum toben die Heiden, und warum sinnen die Völker nach Verderblichem?“ oder im Satz des Solistenquintettes mit Choreinwürfen „Steh auf, Tochter Zion!“. 
Das Weihnachtsoratorium endet in adventlich-weihnachtlicher Spannung: „Bringet Opfer dar und betet ihn an den Herrn in seinem Heiligtum. Himmel, freue dich, und Erde, sei fröhlich vor dem Herrn, denn er kommt. Alleluja.“ 

Mitwirkende: 
Sopran: Anna Elisabet Muro, Erika Kohl; Alt: Cornelia Kieschnik; Tenor: Peter Koppelmann; Bass: Markus Vollberg; Harfe Anna Steinkogler; Kantatenchor Waren (Müritz); Kantatenorchester Waren (Müritz); Leitung Christiane Drese
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